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Der Biberpelz - Sommertheater AG HIS

Der Biberpelz (Bild vergrößern)
Der Biberpelz
um Uhr

"Zu den Leuten gehen ..." - dieses Konzept von theater 89 hat sich bewährt und wird energisch beibehalten. Wie auf Verabredung korrespondiert es mit dem nächstjährigen Motto von Kulturland Brandenburg: WELTEN VERBINDEN.
 

Die Stückwahl für die Sommertournee 2024 fiel erneut auf eine große Komödie, die unter kleinen Leuten spielt: DER BIBERPELZ von Gerhart Hauptmann. Es ist eine gewitzte Pointe, dass theater 89 sein Fünfunddreißigjähriges mit einer "Diebskomödie" feiert. Man kann gespannt sein auf die Ränkespiele, in die die Figuren verstrickt sind. Ein Vorzug ist zudem, dass die Handlung in Erkner spielt, also im Brandenburgischen, im Einzugsgebiet östlich von Berlin, einer Durchgangsund Sammelstation für Zugereiste seit langem. Dort lebte der Autor geöffneten Auges und mit offenen Ohren ein paar Jahre in einer hübschen Villa, die heute als Museum dient. Seinem Dienstpersonal und seinen Nachbarn hat er die Geschichten und Mundarten abgelauscht.


DER BIBERPELZ von 1893 gilt als die einzige regelrechte Komödie des Naturalismus.


Inhalt: Die clevere Waschfrau Frau Wolff stiehlt gemeinsam mit ihrem Mann Brennholz und einen Biberpelz vom Rentier Krüger. Der Amtsvorsteher von Wehrhahn ist unterdessen viel zu sehr damit beschäftigt, vermeintliche politische Umtriebe zu verfolgen, und übersieht offensichtliche Hinweise auf die Täter. Frau
Wolff kommt ungeschoren davon. Zentrales Thema ist der Gegensatz von "denen da oben" und "denen da unten", der bis heute landauf, landab wirkt und vermehrt heraufbeschworen wird. Das Stück schließt mit einem offenen Ende. Das Premierenpublikum wartete irritiert auf eine Auflösung im fünften Akt.


Fast alle Figuren im Stück haben reale Vorbilder. Hauptmann schrieb 1901 eine Fortsetzung mit dem Titel DER ROTE HAHN. Die ersten Aufführungen waren Misserfolge. Erst mit der Inszenierung 1897 in Wien begann der Siegeszug des BIBERPELZ. Bertolt Brecht inszenierte BIBERPELZ UND ROTER HAHN 1951 als ein einziges
Stück. Bis heute wird DER BIBERPELZ oft und in unterschiedlichen Inszenierungen gespielt - vom Staatstheater bis zur Laienspielgruppe. Es gibt zahlreiche Verfilmungen und Hörspiele.
 

Zitat: „Ich bin immer geradezu, Herr Vorsteher. Wenn ich mit’m Maule nich immer so vorneweg wär’, da hätt’ ich könn schonn viel weiter sein.“
Gerhart Hauptmann wurde am 15. November 1862 im schlesischen Kurort Obersalzbrunn geboren und starb am 6. Juni 1946 in Agnetendorf/Agnieszków in Schlesien. Er war ein deutscher Dramatiker, Schriftsteller und Dichter, auch Shakespeare-Übersetzer. 1912 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

 

Eintritt: 15,00 € pro Person/ Kinder frei.

 

TICKETs

Veranstalter / Veranstaltungsort

Kulturquartier Mönchenkloster

Mönchenkirchplatz 4
14913 Jüterbog

(03372) 463113 (Stadtinformation)

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Öffnungszeiten:

MontagSchließtag
Dienstag10:00 bis 12:30 und 14:00 bis 17:00 Uhr
Donnerstag10:00 bis 12:30 und 14:00 bis 17:00 Uhr
Freitag10:00 bis 17:00 Uhr
Samstag14:00 bis 17:00 Uhr (Jeden ersten Samstag im Monat ab 10:00 Uhr)
Sonntag14:00 bis 17:00 Uhr

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