Begegnung und Freundschaft über Grenzen hinweg

Der 3. Oktober, der Tag der Deutschen Einheit, ist seit vielen Jahren ein besonderer Anlass für Begegnung, Austausch und Freundschaft. Traditionell steht dabei die Verbundenheit Jüterbogs mit seinen Partnerstädten Aßlar und Waldbröl im Mittelpunkt. In diesem Jahr war Jüterbog Gastgeber der gemeinsamen Festveranstaltung.
Im Festzelt des Jüterboger Oktoberfestes wurde der erste Abend des Festwochenendes im Zeichen des Tags der Deutschen Einheit und der Pflege der Städtepartnerschaften gefeiert. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Christiane Lindner-Klopsch, Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverordnetenversammlung, der Heimatverein Jüterboger Land e. V., Reno Jänchen, Mitarbeiter der Stadt Jüterbog im Bereich der Städtepartnerschaften sowie den Gästen aus den Partnerstädten verbrachten die Anwesenden einen geselligen und stimmungsvollen Abend.
Am Samstag wurde zum feierlichen Festakt anlässlich des Tags der Deutschen Einheit in das Kulturquartier Mönchenkloster eingeladen. Neben Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung, Vertreterinnen und Vertretern aus Aßlar und Waldbröl folgten auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der öffentlichen Einladung.
Reno Jänchen hatte mit viel Herzblut ein festliches Programm zusammengestellt und führte durch die emotionale Feierstunde. Für die musikalische Umrahmung sorgte Matthias Wacker am Saxophon begleitet von Udo Volk am Klavier.
Die Europahymne „Freude, schöner Götterfunken“ erklang zu Beginn in der historischen Halle des Kulturquartiers Mönchenkloster und sorgte bereits zum Auftakt für einen besonderen Gänsehautmoment.
Begegnung und Freundschaft über Grenzen hinweg Bürgermeisterin Christiane Lindner-Klopsch erinnerte in ihrer emotionalen Rede an die Bedeutung der deutschen Einheit und betonte die besondere Verbindung Jüterbogs zu seinen Partnerstädten und deren internationalen Partnerschaften. Zudem verlas sie die sehr persönlichen und wertschätzenden Grußworte des Bürgermeisters Paweł Ozga von Świebodzice, der verschwägerten Partnerstadt über Waldbröl.
Weitere anerkennende und herzliche Grußworte richteten der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Erik Stohn, die Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan, Pfarrer Johannes Schimming von der Evangelischen Kirchengemeinde Jüterbog, Christian Schwarz, Bürgermeister der Partnerstadt Aßlar, Ursula Reinsch, stellvertretende Bürgermeisterin der Partnerstadt Waldbröl, Roland Esch, Vorsitzender des Vereins „Partner in Europa e. V.“, Marianne Pfeiffer, Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Städtepartnerschaften e. V. Waldbröl, sowie Jörg Podzuweit vom Heimatverein Jüterboger Land e. V. an die Gäste.
Im Anschluss folgte die Ehrung engagierter Städtepartnerfreunden durch Frau Gabriele Dehn.
Darüber hinaus würdigte die Stadtverwaltung Jüterbog die Jubiläen der bestehenden Partnerschaften. Die Partnerschaft mit Aßlar besteht seit 35 Jahren, die Verbindung mit Waldbröl seit 36 Jahren. Beide Jubiläen wurden im Rahmen der diesjährigen Feierlichkeit besonders gewürdigt.
Seit Anfang der 1990er-Jahre sind aus den Städtepartnerschaften zahlreiche persönliche Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und enge Freundschaften entstanden. Sie sind ein lebendiges Zeichen dafür, wie Städtepartnerschaften Grenzen überwinden und Menschen miteinander verbinden können.
Ein besonderer Dank gilt dem Heimatverein Jüterboger Land e. V., der diese Städtepartnerschaften mit großem Engagement pflegt und weiterentwickelt, sowie den Vereinen und engagierten Menschen in unseren Partnerstädten.
Auch das Rahmenprogramm bot ausreichend Gelegenheit für Begegnung, Austausch und gemeinsames Feiern. Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Fahrt nach Beelitz-Heilstätten, die bei den Gästen auf großes Interesse stieß. Sie lud ein, die Region kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die an der detaillierten Planung und Umsetzung dieses besonderen Festtagswochenendes beteiligt waren, insbesondere Reno Jänchen und dem Heimatverein Jüterboger Land e. V..