Eröffnung der Fotoausstellung: "Feldsteinkirchen im Fläming"
Eröffnung der Fotoausstellung: "Feldsteinkirchen im Fläming"
Eröffnung der Fotoausstellung: Feldsteinkirchen im FlämingEröffnung der Fotoausstellung: Feldsteinkirchen im FlämingFoto von Swen Bernitz - Feldsteinkirchen im FlämingSwen Bernitz - Feldsteinkirchen im Fläming
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Fotosonderausstellung von Swen Bernitz auf der Kunstempore
Die mittelalterlichen Feldsteinkirchen gehören zu den ältesten, markantesten und bedeutendsten
Bauwerken des ländlichen Raums im Fläming. Der Natur- und Kulturraum Fläming liegt im südwestlichen
Brandenburg und östlichen Sachsen-Anhalt und wird begrenzt im Norden vom Fiener Bruch und dem
Baruther Urstromtal, im Westen und Süden der Elbniederung des Breslau-Magdeburg-Bremer
Urstromtal und im Süden und Osten von dem Verlauf der Schwarzen Elster, des Schweinitzer Fließes
und der Dahme. Der Höhenrücken Fläming ist ein glazial geprägtes moränenartiges Gebiet und durch
Stauchungen der Erdmassen in der Eiszeit des Pleistozäns entstanden. Die zeitweise Vereisung während
des Pleistozäns brachte den Feldstein ins Land. Für die Landwirtschaft eher hinderlich, eignete sich der
Feldstein als Ersatz für nicht vorhandene andere Natursteine. Vor allem im ländlichen Kirchenbau wurde
dieser überall vorkommende Baustoff absolut dominierend. Die Feldsteinkirchen im Fläming entstanden
im Mittelalter und zählen architektonisch zu den spätromanischen Bauwerken. Die Kirchen sind auf den
ersten Blick durch ihr unverputztes Mauerwerk von ziemlicher Ähnlichkeit. Allerdings zeigt sich die
Grundstruktur und die Ausführung des Mauerwerks von großer Vielfalt