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KONVERSION - FROM LOST TO WON PLACES

 

2017 hat das Netzwerk FOKUS sein 20-jähriges Jubiläum begangen. So konnten die Mitglieder mit dem ebenfalls zwanzigsten Konversionssommer darstellen, dass FOKUS insbesondere für kleinere Städte und Gemeinden die Konversion im Land Brandenburg aktiv und erfolgreich mitgestaltet.

In den Anfängen ging es darum, verlassenes, militärisch geschundenes Land für die Natur und Wirtschaft zurückzugewinnen. Inzwischen sind viele drängende Probleme der Konversion gelöst. Trotzdem verblieben wenige, besonders schwierig zu konvertierende Flächen. Dazu zählen Schieß- und Truppenübungsplätze, die noch immer mit gefährlichen Kampfstoffen und Altlasten gespickt sind. Hinzu kommen Kontaminationen, die unser Trinkwasser gefährden, entstanden durch toxische Wasch- und Reinigungsmittel. Mangels Nachfrage sind für zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude und Gebäudeensemble bislang keine Perspektiven neuer Nutzung in Sicht. Der lange Leerstand verschlechtert den Zustand zusehends. Mit Notsicherungen kann Zeit gewonnen werden. Aber die Dimension der in aller Regel großen Militärbauten verschlingt enorme Investitionskosten. 

Die reichen Erfahrungen und Erfolge unserer Solidargemeinschaft spornen an und machen Mut, die Konversionsarbeit fortzuführen. Dafür steht auch das diesjährige Motto: „KONVERSION - FROM LOST TO WON PLACES“. Auch der 21. Konversionssommer bietet das breite Spektrum der Konversion auf. In vielfältigen Veranstaltungen werden Öffentlichkeit und Politik zum Thema informiert. Denn eine erfolgreiche Konversion in Brandenburg leistet bedeutende Beiträge zu einer umwelt- und sozialverträglichen Landesentwicklung und zum Gemeinwohl.

Der Konversionssommer 2018 wird durch das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg gefördert und durch die Brandenburgische Boden GmbH, KOMZET e.V. sowie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben unterstützt.
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Konversionssommer steht in diesem Jahr unter dem Motto „Konversion – from lost to won places“. Dieser Leitsatz trifft genau, worum es bei der Konversion geht: die durch Jahrzehnte der militärischen Nutzung „verloren gegangenen“ Orte für die zivile Nutzung und damit für die Bürgerinnen und Bürger zurückzugewinnen. Anfang der 1990er Jahre machten Militärflächen acht Prozent der brandenburgischen Landesfläche aus. Diese riesigen Areale sinnvoll zivil zu nutzen, war die große Herausforderung der vergangenen 25 Jahre – der sich Bund, Land und betroffene Kommunen mit Unterstützung der Europäischen Union gestellt haben. Mit Erfolg! Wurde in den Anfangsjahren Wohnraum geschaffen, standen später die Ansiedlung von Industrie, Gewerbe sowie alternativen Energien und der Erhalt wertvoller Biotope und Wildnisräume im Vordergrund. Die Anstrengungen haben sich gelohnt, sie haben erheblich zur Entwicklung des Landes Brandenburg beigetragen.

Noch immer konnten aber nicht alle ehemaligen Militärflächen einer zivilen Nutzung zugeführt werden. Sei es, weil erhebliche Kampfmittelbelastungen die Arbeit erschweren. Sei es, weil beispielsweise Anforderungen des Naturoder des Denkmalschutzes zu beachten sind. Gerade in jüngster Zeit erzielte Erfolge sind aber weiterhin Ansporn. Erfreulich ist zudem, dass im Rahmen des vom Land ausgerichteten Stadt-Umland-Wettbewerbs Konversionsvorhaben auch wieder unterstützt werden konnten.

Voraussetzung für die erzielten Erfolge ist neben hohem Engagement die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, wie sie auch im Forum für Konversion und Stadtentwicklung (FOKUS) praktiziert wird. In bewährter Manier hat FOKUS wieder den Konversionssommer organisiert – als Plattform für den Erfahrungsaustausch von Fachleuten ebenso wie als Instrument, um die Öffentlichkeit über die geleistete Konversionsarbeit zu informieren. Der Konversionssommer 2018 zeigt beispielhaft, wo und wie verlorengegangene Orte in Brandenburg für die Menschen zurückgewonnen werden konnten und wo es weiterer Anstrengung bedarf, um dieses Ziel zu erreichen.

Allen Beteiligten und Mitwirkenden danke ich herzlich für Ihr Engagement. Für die Veranstaltungen wünsche ich gutes Gelingen.


Ihr Albrecht Gerber
Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

Schirmherr des Konversionssommers 2018

 


 

Veranstaltungsprogramm zum Konversionssommer 2018 (PDF 0,9 MB)

 

Fachveranstaltungen in Jüterbog

  • 28. September Jüterbog

Die Glücksburger Heide – Beiträge zur Geschichte und zum aktuellen Stand der Konversion

15.00 Uhr Vortrag und Diskussion mit Dr. Reiner Helling

Evangelische Kirchengemeinde, Am Planeberg 71, 14913 Jüterbog

 

Publikumsveranstaltungen in Jüterbog

  • 24. Juni Jüterbog

Botanische und insektenkundliche Exkursion
Erkundung der Botanik und Insektenwelt im Naturschutzgebiet auf den Jüterboger Stiftungsflächen (dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog)
Stiftung Naturlandschaften Brandenburg
Leitung: Heinrich Hartong und Rolf Schwarz
Treffpunkt: 14.00 Uhr am Beginn des Wanderweges an der L 80 am Abzweig nach Frankenfelde, Dauer 3 Stunden, Spende erbeten, festes Schuhwerk erforderlich, bitte Fernglas mitbringen.
Weitere Information unter www.stiftung-nlb.de

 

  • 3. Juli – 30. September Jüterbog

Fotoausstellung von Mario Wilpert: lost places
Ausstellungseröffnung am 3. Juli um 11.00 Uhr
Kulturquartier Mönchenkloster, Mönchenkirchplatz 4, 14913 Jüterbog
www.mariowilpert.de
 


 

FOKUS - Forum für Konversion und Stadtentwicklung im Land Brandenburg

www.fokus-net.de

 

Sprecher:

Bürgermeister Herold Quick
Stadt Falkenberg/Elster
Tel. 035365 411-11

 

Koordination, Anmeldung und Information:

ARGE KONVER / Bruckbauer & Hennen GmbH
Markus Hennen
Tel. 03372 433 244

 

Text, Logo: FOKUS / ARGE KONVER


 

Kontakt:

Bauamt der Stadtverwaltung Jüterbog

Zimmer 104
Mönchenkirchplatz 1
14913 Jüterbog

E-Mail:

 

Herr Schulze

Tel.: 033 72 - 463 369

Sprechzeiten: Montag
Dienstag
Donnerstag

9 - 12 Uhr und 13 - 15 Uhr

9 - 12 Uhr und 13 - 16 Uhr

9 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr

 

 

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Mo 9 - 12 und 13 - 15 Uhr
Di   9 - 12 und 13 - 16 Uhr
Do  9 - 12 und 13 - 18 Uhr