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Fontane-Preisträgerin 2021 Judith Zander "Johnny Ohneland"

06. 10. 2021 um 19:00 Uhr

"Ihr Werk ist wie ein Berg, den es immer wieder neu zu besteigen gilt, und gleichzeitig auch wie ein Strom, der einen immer größeren Sog entwickelt und unwiderstehlich mit sich fortreißt. Ich kann mich nicht entziehen – und das ist es, was gute Literatur ausmacht." Nadine Kreuzahler, Jury-Vorsitzende

 

A Girl named Johnny. Joana Wolkenzin weiß früh, dass sie anders ist. Sie liest stundenlang und lernt Songtexte auswendig; später verliebt sie sich in Jungs und in Mädchen. Im vorpommerschen Niemandsland der Neunziger gibt sie sich einen neuen Namen: Johnny. Aber bringt ein neuer Name auch neues Glück? Als die Mutter über Nacht die Familie verlässt, kreisen Johnny, ihr Bruder Charlie und ihr Vater auf wackligen Bahnen um eine leere Mitte. Schließlich macht Johnny sich auf die Suche nach einem Leben und einer Erzählung, die ihren eigenen Vorstellungen entsprechen, in Deutschland, Finnland und Australien.

 

Judith Zander wurde 1980 in Anklam geboren und lebt heute in Jüterbog. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs und mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis. Ihr letzter Roman »Dinge, die wir heute sagten« stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Zuletzt erschien bei dtv ihr Gedichtband »manual numerale«.

 

Der Fontane-Preis hat mehrere Vorgänger. Erstmals wurde er von 1913 bis 1922 vergeben, so bekannte Autoren wie Annette Kolb, Leonhard Frank, Carl Sternheim (der das Preisgeld übrigens an Franz Kafka weitergab) und Alfred Döblin gehörten zu den Geehrten.

 

Nach 1949 gab es zwei Fontane-Preise. Den Westberliner Preis erhielten unter anderem Hermann Kasack, Peter Huchel, Uwe Johnson, Arno Schmidt, Günter Grass, Wolf Biermann und Wolfgang Hilbig. Den Preis des DDR-Bezirks Potsdam erhielten, neben vielen heute Vergessenen, Walter Kaufmann, Christa Wolf und Helga Schütz.

 

1994 wurde der Fontane-Literaturpreis von Theodor Fontanes Geburtsstadt Neuruppin neu gestiftet. Seit 2010 wurde er, mit finanzieller Unterstützung durch den Mäzen Dr. Hans E. Weber, im Zwei-Jahresrhythmus vergeben. Lutz Seiler, Moritz von Uslar, Christoph Ransmayr und Josef Bierbichler gehörten ab 2010 zu den Preisträgern.

 

Mit dem Fontanejahr 2019 wird dieser Preis nun alle zwei Jahre gemeinschaftlich von der Fontanestadt Neuruppin und dem Land Brandenburg an eine herausragende Autorin oder einen Autor vergeben. Das Preisgeld wird ab 2019 auf 40.000 EUR angehoben und als zweijähriges Stipendium ausgereicht. Erste Preisträgerin des gemeinsamen Preises war Dr. Peggy Mädler.

 

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und der Stadtbibliothek Jüterbog.

Moderation: Hendrik Röder

 

VVK 6 €/AK 8€   Online-Ticket

 
 

Veranstalter / Veranstaltungsort

Stadtbibliothek im Kulturquartier Mönchenkloster

Mönchenkirchplatz 4
14913 Jüterbog

Telefon (03372) 463140

E-Mail E-Mail:
www.stadtbibliothek.jueterbog.de Stadtbibliothek Jüterbog

Öffnungszeiten:
Di: 10:00 - 17:00
Do: 13:00 - 17:00

Jeden ersten Samstag im Monat: 10:00 - 13:00

 

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