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Aktuelle Informationen zum Brand auf dem ehem. Truppenübungsplatz Jüterbog West

Jüterbog, den 27.07.2018

Aktuelle Informationen der Stadt Jüterbog zum Brand auf dem ehem. Truppenübungsplatz Jüterbog West

 

 

Freitag, 27.07.2018 ++ Stand: 10:00 Uhr +++

 

Das Brandgebiet ist bereits mehr als 160 Hektar groß. Die Einsatzleitung der Jüterboger Feuerwehren hat eine Stellung dicht an der Ortslage Bardenitz auf einer großen Wiese eingerichtet. In etwa 35 Minuten wird dort die Ankunft eines Löschhubschraubers der Bundespolizei erwartet. "Es flammt leider schon wieder tüchtig auf", berichtet Joachim Wasmansdorff, stellvertretender Bürgermeister und Ordnungsamlstleiter der Stadt Jüterbog, der seit heute Morgen wieder mit vor Ort ist. Der Kreis stuft den Brand derzeit noch als "Große Gefahrenlage", nicht als Katastrophe ein. "Es ist nach wie vor sehr heiß, staubig und trocken. Es wird im Laufe des Vormittags erwartet, dass das Feuer weiter aufflammt.", berichtet Joachim Wasmansdorff.

 

Natürlich stellt der Träger des Brandschutzes, die Stadt Jüterbog, bei allen Einsätzen vollumfänglich die Versorgung für die Kräfte sicher. An dieser Stelle dankt der Bürgermeister Arne Raue der Firma "Gaststätte Fuchsbau" dafür, dass wieder sehr spontan größere Mengen frisch zubereitetes Essen bereitet werden konnte. "Es ist für mich eine Freude zu sehen, dass sich Bürger und Unternehmer der Stadt solidarisch zeigen und spontan Hilfe anbieten- ob durch Worte oder Taten. Beides kommt an. Dankeschön", so der Bürgermeister.

 

 

Freitag, 27.07.2018 ++ Stand: 08:30 Uhr +++

 

Derzeit findet seit den Morgenstunden eine Befahrung des Brand-Gebietes statt. Der Stadtbrandmeister Michael Rinderle und Vertreter der Forst/ und der Stiftung Naturlandschaften, als Eigentümer und Verwalter der Flächen, versuchen sich damit einen Überblick über die neue Ausweitung des Brandes zu verschaffen. Das Gelände ist sehr schwer zugänglich, so dass eine aktuelle Einschätzung des Brandes erst in etwa 1-2 Stunden erfolgen kann, da die Lageerkundung im Augenblick noch andauert.

 

 

Donnerstag, 26.07.2018 ++ Stand: 22 Uhr +++

 

Die Lage vor Ort ist derzeit wie folgt:
Am Donnerstagmorgen brannten etwa 20 Hektar (=200.000 Quadratmeter, das entspricht fast 30 Fußballfelder) Wald- und Heidefläche auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog West. Inzwischen sind mehr als 100.000 Quadratmeter verbrannt. Starke Winde fachen das Feuer leider fortlaufend an. Das macht die Situation sehr schwierig. Die Stadtverwaltung versorgt die Kameraden, es gibt mehrmals stündlich Lagebesprechungen, der amtierende Stadtbrandmeister Michael Rinderle und Kreisbrandmeister Tino Gausche sind vor Ort. Bis kurz vor Einbruch der Dunkelheit wurde an den Wegen gelöscht, die Ränder/Brandstreifen wurden fortwährend benässt, in der Hoffnung, dass das Feuer nicht erneut Wege überspringt und auf neue Abschnitte übergreift. Das ist am Donnerstagmorgen passiert - das Feuer übersprang einen Weg, der als Grenze gehalten werden sollte. Stand Donnerstagabend, 22 Uhr: "Es sieht leider ganz so aus, dass der Brand auch morgen noch weiter wüten wird", schätzt Ordnungsamtsleiter und stellvertretender Bürgermeister Joachim Wasmansdorff die Lage ein. Mit Einsetzen der Dunkelheit sind die Kameraden jedoch abgerückt. "Denn in der Dunkelheit sind Risiken wegen der fehlenden Sicht überhaupt nicht mehr abschätzbar, alle Kameraden sollen aber sicher und gesund nach Hause kommen.", sagt er. Einige waren seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz. "Der Wald ist furchtbar trocken, und so lange kein Regen kommt, ist nach aktueller Lageeinschätzung vorerst kein Ende des Brandes in Sicht."
Der Bürgermeister Jüterbogs, Arne Raue, hat am Donnerstag seinen Jahresurlaub abgebrochen und ist ebenfalls seit einigen Stunden vor Ort. Er hatte sich bereits seit gestern regelmäßig telefonisch nach der Situation erkundigt und am Nachmittag entschieden, vorzeitig nach Jüterbog zurückzureisen. Nach Lagebesprechung mit den Einsatzleitern sagt er: "Die Feuerwehren der Stadt Jüterbog und der Ortsteile werden weiterhin die bisherige Strategie verfolgen, und definitiv nicht in die sogenannte "rote Zone" zum Löschen einrücken", so der Bürgermeister. "Es wir definitiv keine Einsatzkräfte auf den stark munitionsbelasteten Gefahrenflächen geben, die Sicherheit für Leib und Leben der Kameraden steht an oberster Stelle". So werden die Einsatzkräfte auch am Freitag wieder nur auf den beräumten Wegen und den Randstreifen außerhalb der "roten Zone" in Stellung gehen. "Die gute Nachricht ist, und das unterstreiche ich: Es besteht momentan keine Gefährdung für die Stadt Jüterbog und Ortsteile", sagte er am Donnerstagabend. "Ich bitte jedoch alle Bürger um Aufmerksamkeit", so Arne Raue. So lange der Brand nicht unter Kontrolle ist, sollen sich Bürger bitte regelmäßig informieren, wie sich die Situation entwickelt. "Es ist momentan nicht absehbar, was noch kommen wird, so lange es brennt könnten unter Umständen noch Aufrufe folgen, die Fenster und Türen geschlossen zu halten, ich bitte daher alle Bürger vorsorglich darum, die Medienberichte und ggf. örtliche Durchsagen zu verfolgen".

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Aktuelle Informationen zum Brand auf dem ehem. Truppenübungsplatz Jüterbog West

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