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Ein starkes Logo für eine starke Städtebauförderung

09.05.2018

Jüterbog kann weit in die Stadtgeschichte zurückblicken. In wenigen deutschen Städten ist die Gegenwart einer bis tief in das Mittelalter hineinreichenden Baukultur und eines solchen stadtgeschichtlichen Erbes noch so erlebbar. Um dieses Erbe stand es zur Wende 1989 nicht gut. Jahrzehntelange Vernachlässigung hatte dazu geführt, dass die Altstadt Jüterbogs zunehmend dem Verfall preisgegeben war. Allein 56 % der Wohnhäuser wiesen erhebliche Mängel hinsichtlich Bauzustand und Ausstattung auf, Straßen und Freiflächen besaßen ungenügende Gestaltungsqualitäten. Dies war vor über 25 Jahren der Ausgangspunkt der Stadtsanierung in Jüterbog und Kloster Zinna.


Seit 1991 fördern der Bund, das Land Brandenburg und die Stadt Jüterbog partnerschaftlich erfolgreich den Städtebau. Die Finanzierung durch Bund, Länder und Gemeinden ist Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung und unterstreicht die Bedeutung der Städtebauförderung als Gemeinschaftswerk. Städtebauförderung besteht aus zeitlich befristeten Gesamtmaßnahmen mit einer Durchführungszeit von mehreren Jahren. Diese Gesamtmaßnahmen setzen sich aus einer Vielzahl von Projekten zusammen, mit denen städtebauliche Ziele in definierten Gebieten (z.B. Sanierungsgebieten) erreicht werden sollen. Konkrete Projekte wie zum Beispiel ortsbildprägende Gebäude, Marktplätze oder Bürgerhäuser, die in den Genuss der Städtebauförderung kommen, veranschaulichen die abstrakten Ziele der städtebaulichen Gesamtmaßnahme.

 

Gemeinsam wurden in vielen baulichen Maßnahmen vielfältigster Art auch in Jüterbog und Kloster Zinna städtebauliche Impulse gesetzt. Mit der Ausweisung von mehreren Fördergebieten in Jüterbog sowie in Kloster Zinna konnte mit der Städtebauförderung und unter dem Vorzeichen der behutsamen Stadterneuerung ein Großteil von stadtbildprägenden Gebäuden, Straßen und Plätzen saniert und gestaltet werden. Projekte wie die Neugestaltung des Marktplatzes in Jüterbog im Jahr 1991 oder des Marktes in Kloster Zinna 1994 bildeten Initialprojekte der Stadterneuerung. Eine Vielzahl weiterer Projekte und bedeutsamen Maßnahmen folgte bzw. werden in den kommenden Jahren realisiert.

 

So haben sich Im Jahr 2011 die Stadt Jüterbog, die Gemeinde Niederer Fläming und das Amt Dahme/Mark zur Arbeitsgemeinschaft „Niederer Fläming“ zusammengeschlossen. Ziel der Kooperation ist die Sicherung der Daseinsvorsorge in der ländlich geprägten Region. Die AG wurde in das  in das Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ aufgenommen.


Eine weitere Neuaufnahme im Gebietsbereich der Stadt Jüterbog gab es 2015 mit der Aufnahme der Gebietskulisse „Jüterbog II“ in das Städtebauförderprogramm der Sozialen Stadt.


Um rückblickend und künftig die Stadtentwicklung zu dokumentieren, hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ein einheitliches Erkennungszeichen für alle Kommunen in Form einer Wort-Bild-Marke bereit gestellt.  
Für ausgewählte Baumaßnahmen der bisherigen Stadterneuerung sind und sollen nunmehr durch dauerhafte Tafeln im Straßenbereich und an Gebäuden die Ergebnisse der Stadtsanierung sichtbar kommuniziert  werden. Insbesondere die an Gebäuden angebrachten Tafeln werden das Stadtbild vor der Sanierung durch historische Fotos und Texte bezeugen.

 

Seit Anfang Mai findet man deshalb als Beginn dieser Kennzeichnung an ausgewählten Stellen im Straßenbereich von Jüterbog und Kloster Zinna Tafeln als Zeugnis der Sanierung.
Die Städtebauförderung ist nicht zuletzt auch ein Instrument konkreter Wirtschaftsförderung. Denn es sind vor allem das örtliche Baugewerbe und das Handwerk, die von den Aufträgen profitieren.


Wort-Bild-Tafeln mit dem Logo für die Städtebauförderung haben in diesem Kontext Wiedererkennungswert und  zeigen, dass es sich lohnt sich mit der Städtebauförderung zu identifizieren. Der städtebauliche „Mehrwert“ liegt nach Abschluss der Gesamtmaßnahme, also viele Jahre nach Beginn der Städtebauförderung, nicht immer klar auf der Hand. Zu lang liegen einzelne Baumaßnahmen zurück, zu selbstverständlich erscheint die erlebte positive Entwicklung.

 

 
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