Von der Klosteranlage existieren noch die Kirche und der nördliche Klausurflügel.
1161 ließ Erzbischhof Wichmann von Magdeburg eine Kapelle errichten und holte Prämonstratensermönche aus dem Kloster Gottesgnaden aus Calbe/Saale. Ihnen übergab er die inzwischen dreischiffige Backsteinbasilika, die 1174 zugleich mit der Verleihung des Stadtrechte an Jüterbog geweiht wurde. Sie wird Hauptkirche des Jüterboger Landes. 1179 teilweise Zerstörung im Wendenaufstand, 1183 wurde die Kirche wieder eingeweiht. 1280 gaben Mönche die Kirche mit samt den Einkünften an einen Konvent von Zisterziensernonne ab. 1282 entstand das Tochterkloster "Zum heiligen Kreuz". Die Klostergebäude wurden im 16.Jahrhundert zum Teil abgetragen. In den 20er Jahren wurden die Zellengebäude aufgestockt. Restaurierungen fanden 1890 (Friedrich Adler), 1936 sowie 1970/71 statt. Der Altaraufsatz im Chor besitzt Gemälde von 1710. Die Kanzel aus Sandstein ist ein hervorragendes Werk der Renaissance und wurde mit figürlichen Reliefs 1575 vom Torgauer Bildhauer Georg Schröter geschaffen. Die Orgel baute 1737 Joachim Wagner aus Berlin. Im Mai 2005 wird die Kirche nach 5-jähriger Außenhüllensanierung eingeweiht.
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